– Bericht von Malika

Engagieren Sie sich mit dem PSZ Düsseldorf nachhaltig für Geflüchtete!

Malika wurde in Ingushetien/Russland durch Sicherheitskräfte vergewaltigt. Sie wollte sich das Leben nehmen, floh jedoch nach Belgien zu ihrem Ehemann. Dieser wurde gewalttätig, weshalb sie mit ihren drei Kindern weiter nach Deutschland floh. Die drohende Rückführung nach Belgien konnte zwar verhindert werden, aber ihre Fluchtgeschichte wurde als unglaubhaft abgelehnt. Das PSZ schrieb eine ausführliche psychologische Stellungnahme und stabilisierte sie über eine lange Zeit. Vor Gericht erhielt sie endlich einen Flüchtlingsstatus. Ihr ältester Sohn geht mittlerweile zum Gymnasium, Malika hat die B1-Prüfung in Deutsch bestanden. Sie möchte eine Ausbildung machen und ihren Kindern ein Vorbild sein.

Malika, eine 31-jährige junge Frau mit 3 Kindern aus Ingushetien/Russland litt unter starken Suizidgedanken, als sie ins PSZ kam. Nach einer Vergewaltigung durch Sicherheitskräfte in ihrer Heimat, wollte sie sich schon dort das Leben nehmen, floh jedoch schließlich nach Belgien zu ihrem Ehemann. Durch diesen erlebten sie und ihre Kinder jedoch Vernachlässigung und massive Gewalt, sodass sie mit ihren Kindern weiter nach Deutschland floh. Die drohende Rückführung nach Belgien konnte zwar verhindert werden, aber ihr Asylgesuch in Deutschland wurde als unglaubhaft abgelehnt. Daher sollte sie nach Russland zurückkehren, wo ihr jedoch nicht nur erneute Gewalt, sondern auch der Verlust ihrer Kinder drohte.

Illustration von Chrissie Salz, Supersalz.de

Das PSZ schrieb eine ausführliche psychologische Stellungnahme und regelmäßige Termine und Kriseninterventionen stabilisierten sie. In ihrer Asylakte wurden schwere Übersetzungsfehler in der Anhörung gefunden und vor Gericht dargelegt, sodass sie einen Flüchtlingsstatus erhielt. Ihr ältester Sohn geht mittlerweile zum Gymnasium, Malika hat die B1 Prüfung in Deutsch bestanden. Sie möchte eine Ausbildung machen und ihren Kindern ein Vorbild sein.

Das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf e.V. stärkt und betreut einfühlsam Geflüchtete aus über 50 verschiedenen Ländern, die Traumatisches sehen und erleben mussten. Um die Menschen, Opfer von brutaler Gewalt, Verfolgung, kriegerischer Willkür, Folter und Menschenrechtsverletzungen, umfassend versorgen zu können, braucht es viel Zeit, Zuwendung und Zusammenarbeit von den Mitarbeiter*innen des PSZ Düsseldorf.

Das professionelle und interdisziplinäre PSZ-Team möchte viele geflüchtete Menschen erreichen, Schutz bieten, ihnen helfen, die gewaltvollen Erfahrungen aufzuarbeiten und sie ermutigen, den Start in eine hoffnungsvolle Zukunft zu wagen.

Ein Leben in Sicherheit ist ein Menschenrecht! Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere aktuelle Spendenkampagne „Menschenrechte brauchen Sicherheit“ mit dem Ziel, 50.000 Euro zu erhalten und sichern damit langfristig die überlebenswichtige Hilfe für unsere Klient*innen im PSZ Düsseldorf!

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