Aktuelle Projekte

Projekt:
„AKUT-Programm“ – „Trauma überwinden – therapeutische Angebote für traumatisierte Flüchtlinge“
Projektlaufzeit: 01.01.2021-31.12.2021
Antragsteller: PSZ Düsseldorf e. V.

Dieses Projekt ermöglicht

  1. mehr traumatisierten, psychisch stark belasteten Geflüchteten Erstgespräche im PSZ zu bieten;
  2. mehr Klient*innen nach einem Clearing nachhaltig zu vermitteln
  3. in dringenden Fällen längerfristig Krisenintervention, Stabilisierung, Therapie im PSZ zu leisten;
  4. das für eine qualifizierte Versorgung von psychisch belasteten Asylsuchenden wichtige Wissen in Bezug auf Trauma, Kultur und Recht weiterzugeben.

 



Projekt:
„BeReD für Wege zueinander! Bewertungen reflektieren – Regeln verstehen – Diskriminierungen erkennen“
flyer als pdf
Projektlaufzeit: 1.1.2020 – 31.12.2023
Antragsteller: PSZ Düsseldorf e. V.
Das Projekt wird aus Mitteln des BMI gefördert.

Dieses gemeinwesenorientierte Integrationsprojekt fördert die Inanspruchnahme von kommunalen Angeboten durch Geflüchtete mit schweren Gewalterfahrungen und/oder psychischen Belastungen. Stolpersteine und strukturelle Hindernisse werden identifiziert und Veränderungen initiiert. In Gruppen- und Begegnungsangeboten, Fachberatungen, Fortbildungen sowie in Gremien und Netzwerken sensibilisiert das Projekt für Vorurteile, differente Erwartungen und abwertendes Verhalten. Irritationen, Rassismus- und Ausgrenzungserfahren sollen thematisierbar, Bewertungen reflektiert und für die subjektive Realität von Diskriminierung sensibilisiert werden.

 



Projekt:
Corona Hilfsfonds – „Postpnement of project funding for specialized work with torture victims due tot he pandamia“
Projektlaufzeit: 01.08.2020 – 30.06.2021

Gefördert wird die psychosoziale Unterstützung für Überlebende von Folter und die Erstellung von ärztlichen Gutachten und Stellungnahmen mit Focus auf die Folgen von Folter.

 


Projekt:
Corona Hilfsfonds – „Psychosoziale Hilfen für belastete Geflüchtete“
Projektlaufzeit: 01.06.2020 – 31.12.2020

Das Projekt trägt dazu bei angesichts der gravierenden Auswirkungen von Corona auf das Leben von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften Angebote zu entwickeln und durchzuführen, die insbesondere den dort untergebrachten psychisch stark belasteten, traumatisieren Geflüchteten dabei helfen, mit ihren gesundheitlichen und rechtlichen Anliegen die notwendige Unterstützung und Entlastung zu finden. Eine Kooperation mit der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

 


Projekt:
„Digitale Unterstützung“
Projektlaufzeit: 01.08.2020 – 31.01.2021

Dank des Projektes können 81 Smartphones für Flüchtlings- und Migrantenfamilien zur Verfügung gestellt werden, damit diese digitale Versorgungs- und Schulangebote für die Kinder wahrnehmen können.

 


Projekt:
Digitale Unterstützung – „Erreichbarkeit und Psychosoziales Unterstützung für vulnerable Geflüchtete auch in (Corona-) Krisenzeiten durch Digitalisierung sicherstellen“
Projektlaufzeit: 01.11.2020 – 31.10.2021
Gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

Dies Projekt leistet einen Beitrag zur Sicherung der psychosozialen Arbeit mit traumatisierten und psychisch belasteten/erkrankten Flüchtlingen unter den veränderten Bedingungen durch die Corona-Pandemie und Fortführung der notwendigen Schutzmaßnahmen.

 


Projekt:
„D’dorfkind – Trauma- und kultursensible Behandlung von Flüchtlingskindern in Düsseldorf“
Projektlaufzeit: seit Juli 2014
Gefördert durch die Bürgerstiftung Düsseldorf

 

 

 

 

Flüchtlings- und Migrant*innenfamilien sind auch im Bereich der grundlegend notwendigen medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung noch keinesfalls ausreichend inkludiert. Rechtliche, sprachliche und (vermeintlich) kulturelle Voraussetzungen und Informationsbedarf auf Seiten der Behandler*innen wie der Zuwanderer*innen wirken als Zugangsbarrieren. Das Projekt D’dorfkind gibt in Düsseldorf Impulse in Richtung auf eine bessere Inklusion der besonders schutzbedürftigen Kinder in das Gesundheitssystem und in die Gesellschaft.

 


Projekt:
„Düssel-Netz“ – „Düssel-Netz für schutzbedürftige Flüchtlinge“
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2021
Gefördert über das Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf

Im Rahmen dieses Projektes werden für psychisch belastete Geflüchtete in Düsseldorf frühzeitiger niedrigschwellige Termine angeboten und psychosoziale Bedarfe ermittelt. Es werden diagnostische Einschätzungen, psychologische Stabilisierung und psychosoziale Beratungen durchgeführt. Ziel ist eine möglichst weitgehende Weitervermittlung in Angebote der Regelversorgung. Durch Kooperationen, Fachberatungen und Fortbildungen werden diese dabei unterstützt, sich für diese Gruppe mit ihren oft komplexen Bedarfen mehr zu öffnen.

 



Projekt:
„Durchstarten“ – „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit – traumasensibles Coaching“
Projektlaufzeit: 01.01.2021-31.12.2023

Die Stadt Düsseldorf setzt die Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ auf kommunaler Ebene um. Geduldete und gestattete Geflüchtete im Alter von 18 bis 27 Jahren werden durch unterschiedliche Angebote gezielt unterstützt, in Ausbildung und Arbeit zu kommen. In diesem Rahmen bietet das PSZ gemeinsam mit der Graf-Recke-Stiftung ein niederschwelliges, individuelles kultur- und traumasensibles Coaching für Jugendliche an, bei denen aufgrund von Traumafolgesymptomen ein besonderer Unterstützungsbedarf besteht. So sollen Schwierigkeiten effektiv aufgefangen werden, um Maßnahme-, Ausbildungs- und Beschäftigungsabbrüche zu verhindern sowie soziale Teilhabe zu fördern.

 


Projekt:
„Essener Trauma-Hilfe“ – Aufbau Essener Trauma-Hilfe für traumatisierte Flüchtlingskinder im Ruhrgebiet
Projektstart: seit 01.06.2017

Mit den Mitteln wird der Aufbau eines therapeutischen Versorgungsangebotes für Flüchtlingskinder in Essen unterstützt.

 



Projekt:
Frauen – „Schutz und Rehabilitation für Frauen, die Folter überlebt haben“
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2021
Das Projekt wird durch den Stiftungsfonds Baumtänzer unterstützt.

Das Projekt richtet gezielt das Augenmerk auf die Bedarfe von Frauen, die Folter überlebt haben. In der Beratungspraxis erleben wir immer wieder, dass sie sich z.B. lediglich als „Angehörige politisch Verfolgter“ äußern, aber ihre eigene Verfolgungsgeschichte und Belastung nicht (aktiv) thematisieren und ihr Unterstützungsbedarf (lange) übersehen wird. Es bietet psychologische Unterstützung durch Clearing, Diagnostik, psychosoziale Beratung sowie trauma- und kultursensible Psychotherapie.

 


Projekt:
Interdisziplinäre Angebote – „Interdisziplinäre und multimodale Angebote für die Arbeit mit Geflüchteten. Gemeinsam für Schutz und Lebensmut für traumatisierte Geflüchtete: Rechte stärken und Perspektiven entwickeln!“
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2021

Dieses Projekt fördert übergreifend die multimodale und interdisziplinäre Arbeit des PSZ in den verschiedenen Arbeitsbereichen. Dazu gehört die Förderung der professionellen Flüchtlingsberatung, der Ehrenamtskoordination sowie ehrenamtlicher und öffentlicher Aktivitäten.

 


Projekt: „
In2Balance“ – Fortführung des Projektes In2balance über das Amt für Migration und Integration der Stadt Düsseldorf
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2021

Stabilisierungsbegleiter*innen („Stabs“) unterstützen in ihren Erst – und Zweitsprachen gering bis mittelgradig belastete Geflüchtete, damit sich diese psychisch stabilisieren können. Die Stabilisierungsbegleiter*innen wurden bereits grundlegend qualifiziert und werden dabei durch zwei psychotherapeutisch erfahrene Koordinatorinnen sowie regelmäßige Gruppensupervision bei ihrer Arbeit unterstützt. Ziel des Projektes ist es, psychische Gesundheit bei mittelgradig belasteten Geflüchteten zu stabilisieren und psychische Störungen präventiv zu verhindern, sowie schwer belastete Geflüchtete möglichst zeitnah in eine passende Behandlungs- bzw. Unterstützungsform zu vermitteln.

 


Projekt:
„In:To – „Interdisciplinary documentation and holistic rehabiltation of torture“
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 30.09.2022
flyer als pdf
Das PSZ Düsseldorf e. V. ist Projektpartner. Projektantragsteller ist die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.
Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Das AMIF-Projekt „InTo Justice – Interdisciplinary Documentation and Holistic Rehabilitation of Torture“ (01.12.2020-30.09.2022) verbessert die interdisziplinäre Versorgung von Asylsuchenden mit Foltererfahrung zunächst in NRW und Hessen auf verschiedenen Ebenen:

Über Schulungen werden Fachkräfte in Flüchtlingsunterkünften, Primärversorgende, Sozialarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen in Behörden bei der Identifikation von Folterüberlebenden unterstützt.

Für Asylsuchende mit Foltererfahrung bieten wir ein interdisziplinäres Case Management. Im Rahmen des Case Managements klären wir den Bedarf für eine interdisziplinäre Sachverhaltsklärung der Folterfolgen nach dem Istanbul-Protokoll und führen diese in Kooperation der Projektpartner*innen durch sowie initiieren eine Vermittlung zu Versorgungs- und Rehabilitationsangeboten. Die Case Manager*innen begleiten die Betroffenen dabei während des gesamten Prozesses der Sachverhaltsaufklärung.

Mittel- und langfristige Verbesserung erreichen wir durch die Etablierung einheitlicher Standards bei der Dokumentation von Folterfolgen im Sinne des Istanbul-Protokolls. Hierzu werden fachspezifische und interdisziplinäre Weiterbildungen und Qualifizierungen zu psychodiagnostischen, therapeutischen, medizinischen und psychosozialen Fragestellungen angeboten.

Um notwendige und nachhaltige Strukturen zu schaffen, werden darüber hinaus ein medizinisches Ausbildungscurriculum sowie eine Erweiterung der rechtsmedizinischen Empfehlungen zur Dokumentation von Gewaltfolgen mit Blick auf die speziellen Aspekte von Folter entwickelt. Die strukturellen Aktivitäten im Rahmen des InTo Justice-Projektes werden durch die Einbeziehung juristischer Expert*innen weiter konsolidiert.

Die Maßnahmen und Erkenntnisse des Projekts werden durch Veröffentlichungen und Fachveranstaltungen einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wenn Sie Fragen zum Projekt haben oder Unterstützung im Rahmen des Projekts benötigen, wenden Sie sich bitte an:

Veronika Wolf, wolf [at] psz-duesseldorf [dot] de, Tel. 0211 – 544 173 30 und
Carina Heyde, heyde [at] psz-duesseldorf [dot] de“>heyde [at] psz-duesseldorf [dot] de, Tel. 0211 – 544 173 34

InTo Justice ist eine Kooperation der folgenden Projektpartner*innen:

  • Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. 
  • Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf
  • Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Gießen  
  • Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf e.V. 
  • Ambulanz für transkulturelle Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – LVR-Klinikum Düsseldorf
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V.

 



Projekt:
Kinder – „Unterstützung für geflüchtete Kinder!“
Projektlaufzeit: 01.07.2020 – 31.12.2020

Die Möglichkeiten einer kultursensiblen Diagnostik sowie die traumapädagogischen Angebote für Kinder, die mit ihren Familien geflohen sind, werden ausgebaut. Da geflüchtete Familien zur Stabilisierung einen sicheren Aufenthalt brauchen, wird für sie flankierend Beratung und Unterstützung in aufenthaltsrechtlichen Fragen angeboten. Das Projekt trägt zudem dazu bei, den veränderten Anforderungen an die Kommunikation durch die Corona-Pandemie besser gerecht werden zu können.

 


Projekt:
Kinder- und Jugendförderplan – „Trauma und kultursensibel Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen stärken, Begegnungen fördern, Horizonte erweitern!”
Projektlaufzeit: 05.06.2020 bis 30.04.2021
Das Projekt wird vom Land NRW aus den Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans 2018-2022 gefördert.

Trauma- und kultursensibles sozialpädagogisches Beratungsangebot für geflüchtete Jugendliche in akuten Belastungssituationen unter Einbeziehung relevanter Bezugspersonen.

 


Projekt:
Psychosoziale Beratung – Förderprogramm „Soziale Beratung von Geflüchteten“
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2022

Dieses Projekt fördert die psychosoziale Kernarbeit des PSZ für traumatisierte, psychisch belastete und besonders schutzbedürftige Geflüchteten aus allen Herkunftsländern, die noch nicht über einen auf Dauer angelegten Aufenthaltstitel verfügen.

 


Projekt:
Psychosoziale Beratung – Ko-Finanzierung des Förderprogramms „Soziale Beratung von Geflüchteten“
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2022

Dieses Projekt fördert die psychosoziale Kernarbeit des PSZ für traumatisierte, psychisch belastete und besonders schutzbedürftige Geflüchteten aus allen Herkunftsländern, die noch nicht über einen auf Dauer angelegten Aufenthaltstitel verfügen und in Düsseldorf untergekommen sind.

 


Projekt:
„Quantum – Qualitätssicherung, Dokumentation und Monitoring im interprofessionellen Team“
Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2022
Antragsteller:

Das PSZ Düsseldorf e. V. ist einer von vielen Projektpartnern.
Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Im Projekt haben sich die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) und sechs ihrer Mitgliedszentren zur Aufgabe gemacht, die interdisziplinäre Arbeit mit besonders vulnerablen Asylsuchenden zu systematisieren und zu stärken. (http://www.baff-zentren.org/aktivitaeten-und-projekte/qualitaetssicherung-dokumentation-und-monitoring-im-interprofessionellen-team-quantum/)

 


Projekt:
„Standard-Programm“ – Bundesprogramm „Beratung und Betreuung von ausländischen Flüchtlingen“
Projektlaufzeit: 01.01.2021-31.12.2021
Antragsteller: PSZ Düsseldorf e. V.

Projekt fördert die bundeszentral angelegte Kernarbeit des PSZ. Ziel ist die innovative Weiterentwicklung der PSZ Arbeit im bundesweiten Kontext. Dabei leisten die Konzeption, Beantragung, Begleitung und Auswertung (Projektcontrolling) von Projekten und die dadurch geförderte Lobby-, Öffentlichkeits- und Gremienarbeit mit den Ergebnissen aus der Projektarbeit einen wesentlichen Beitrag. Es fördert wesentlich die Kooperation und den Fachaustausch, nicht zuletzt mit bundesweiten Partnern und Institutionen.

 


Projekt:
Traks – „Früherkennung, Stabilisierung, Therapie: trauma- und kultursensibel für junge Geflüchtete“
Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2022
Antragsteller: PSZ Düsseldorf e. V.
Projektpartner: Refugio Thüringen e. V. – Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge
Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Ziel dieses durch die EU im AMIF geförderten Projektes ist es, die Entwicklungschancen für traumatisierte, psychisch kranke geflüchtete Kinder und Jugendliche bis 21 Jahren zu verbessern. Durch das Projekt können zusätzliche beratende, therapeutische und stabilisierende Angebote gemacht und weiterentwickelt werden. Dabei werden Konzepte erstellt, um Eltern und Bezugspersonen gezielter kultursensibel einzubeziehen. In Fortbildungen, Fachgesprächen, Netzwerkarbeit werden flüchtlings, trauma- und kulturspezifische Kenntnisse und Methoden für die Unterstützung psychisch stark belasteter Kinder, Jugendlicher an Betreuer*innen, Pädagog*innen, Kinder- und Jugendtherapeut*innen, Ärzt*innen, Peers und Ehrenamtliche thematisiert. Ziel ist es, für die psychischen Belastungsreaktionen von geflüchteten Kinder und Jugendlichen zu sensibilisieren, damit besondere pädagogische und therapeutische Bedarfe frühzeitig erkannt und trauma- und kultursensible Angebote ausgebaut werden. Die Situation in Gemeinschaftsunterkünften ist dabei besonders im Blick.
Refugio Thüringen e. V. ist in diesem Projekt unser Kooperationspartner.

ANGEBOTE

Fachberatungen und Klient*innenaufnahme
– Wenn Sie nach Diagnostik, Therapie, Clearing für junge Geflüchtete mit psychischen Belastungen suchen
– oder generell Fragen zu Belastungsreaktionen und Unterstützungsangeboten für junge Geflüchtete und ihren Eltern haben

können Sie uns donnerstags in der Zeit von 11 bis 15 Uhr telefonisch unter 0211-544173 45 erreichen. Gern können Sie uns Ihr Anliegen auch per Email an info [at] psz-duesseldorf [dot] de schreiben. Verwenden Sie dabei bitte das Hinweiswort „Traks“ im Betreff.

Maßgeschneiderte Fortbildungsmaßnahmen und Workshops zum Thema Minderjährige Geflüchtete: Belastungen erkennen und Resilienzen stärken an. Dieses Angebot (aus möglich als Inhouseschulung) richtet sich an alle, die mit der Zielgruppe der minderjährigen Geflüchteten arbeiten, u.a. an Trägervertreter und Fachkräfte der Jugendhilfe, öffentliche und freie Träger, an Schulpersonal, an Mitarbeiter*innen von Jugendämtern sowie an Vormünder und Fachkräfte aus Unterbringungseinrichtungen, Jugendmigrationsdiensten etc. Auch Eltern und Bezugspersonen können Zielgruppe sein. Der Zeitrahmen richtet sich nach Thema und Zielgruppe. Bitte sprechen Sie uns an: 

In 2021 geplante Veranstaltungen

1. Veranstaltungen für Fachkräfte in der Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen (für Erzieher*innen in Wohngruppen und in Kindergärten, Mitarbeiter*innen von Jugendämtern, Vormund*innen, Lehrer*innen, Schulpsycholog*innen, Therapeut*innen, Flüchtlingsberater*innen, Mitarbeiter*innen in Unterkünften)

Mittwoch, den 24.02.2021 (Webinar über ZOOM)
Wie erkenne ich, dass ein geflüchtetes Kind traumatisiert ist?
Geflüchtete Kinder und Jugendliche tragen oft sehr tapfer einen großen Rucksack vielfältiger Belastungen. Dies sind zum Teil eigene Erfahrungen und Erlebnisse von Verlust und Gewalt.
Aber auch die Folgen traumatischer Erfahrungen ihrer Eltern und Geschwister wirken sich auf ihre Lebenssituation aus.
Wie wirken sich die Belastungen auf Kinder und Jugendliche aus?
Was sind Hinweise darauf, dass sie besondere Hilfen, Unterstützung brauchen?
Was könnten hilfreiche Angebote sein?
Referentin: Dr. Diana Ramos Dehn (PSZ)
15:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltung Nr.: FF-AKJ1

Mittwoch, den 10.03.2021 (Webinar über ZOOM)
Beziehungsaufbau einmal anders
Warum brauchen Fachkräfte in der Arbeit mit Familien andere Formen der
Beziehungsgestaltung und Eingangskommunikation?
Referentinnen: Dr. hc. Esther Mujawayo-Keiner (PSZ), Sabine Rauch (PSZ)
10:00 – 14:30 Uhr
Veranstaltung Nr.: FF-AKJ2 

Mittwoch, den 14.04.2021 (Webinar über ZOOM)
Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Psychotherapie
Einblicke in die Praxis
Referentin: Dr. Diana Ramos Dehn (PSZ)
15:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltung Nr.: FF-AKJ3 

Mittwoch, den 09.06.2021 (Wir hoffen als Präsenzveranstaltung)
Trauma ist (nicht) gleich Trauma? Entwicklungschancen junger Flüchtlinge stärken – Vortrag und Workshop
Organisation: Dr. Diana Ramos Dehn (PSZ),  Miguel Temprano (PSZ)
09:00 – 13:00 Uhr
Im Haus der Kirche,
Bastionstraße 6, 40213 Düsseldorf
Veranstaltung Nr.: FF-AKJ4

2. Veranstaltungen für Sprachmittler*innen

Mittwoch, den 12.05.2021 (Wir hoffen als Präsenzveranstaltung)
Besondere Herausforderungen: Sprachmittlung Familien mit Kindern
z.B. Reflexion über eigenen Erziehungsvorstellungen/ Erhalt der Sprache der Kinder
Referentin: Sabine Rauch (PSZ)
09:00 – 14:30 Uhr
Veranstaltung Nr.: FSG4

Supervision für Sprachmittler*innen in Therapie und Beratung
Supervision (auch Einzelsupervision) bieten wir auf Nachfrage auch für Sprachmittelnde in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen an.
Anfragen bitte an: Sabine Rauch (rauch [at] psz-duesseldorf [dot] de)

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.
Teilnahmebestätigen können ausgestellt werden.

Anmeldungen erbeten unter
fortbildung [at] psz-duesseldorf [dot] de
unter Angabe der Veranstaltungsnummer!

 


Projekt:
Vulverable Geflüchtete – „Vulnerable Geflüchtete multiprofessionell unterstützen – während und nach der weltweiten Corona Pandemie“
Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2021

 

 

Dieses Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung zahlreicher Projektmaßnahmen. Dazu gehört:

  • die Angebote psychosozialer Unterstützung und Behandlung für traumatisierte und vulnerable Geflüchtete entlang der neuen Bedarfe während und nach der Pandemie (Wohnsituation, Aufenthalt, Herkunft) auszurichten und auszubauen;
  • Ärztliche und psychologische Einschätzungen und Stellungnahmen zu ermöglichen,
  • die Vernetzung mit externen Expert*innen zur Erstellung von wirksamen Stellungnahmen und Attesten,
  • Entscheidungsträger*innen auf kommunaler, Landes-und Bundesebene für die Bedarfe von traumatisierten Geflüchteten während und nach der Pandemie zu sensibilisieren,
  • Lobby – und Öffentlichkeitsarbeit für die Prävention und Krisenintervention im Zusammenhang mit Covid-19 und den Spätfolgen,
  • Sensibilisierung und Qualifizierung für Fachkräfte in Beratung und Behandlung u.a. im öffentlichen Gesundheitswesen, in den Flüchtlingsunterkünften auf kommunaler, Landes- und Bundes-Ebene in Bezug auf die spezifischen Bedarfe und Versorgungsansätze während und nach der Pandemie.

 


Weitere Förderer:

     

Des Weiteren bedanken wir uns ganz herzlich bei

  • unseren zahlreichen Spender*innen
  • unseren Mitgliedern
  • Kirchengemeinden, die Kollekten spenden und
  • Gruppen und Organisationen, die bei kreativen Aktionen Spenden für das PSZ sammeln.

Ohne diese Spendengelder und Kollekten-Mittel könnten wir den in vielen Projekten notwendigen Eigenanteil nicht aufbringen und diese nicht durchführen!

Vielen Dank!