Informationen des PSZ für Menschen aus der Ukraine

Telefonische Sprechstunde des PSZ Düsseldorf für aus der Ukraine geflüchtete Menschen mit psychischen Belastungen:

Wir sprechen mit Ihnen Russisch, Englisch und Deutsch.

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Время телефонных консультаций PSZ Düsseldorf для людей с психическим стрессом, бежавших из Украины:

Мы говорим с вами на русском, английском и немецком языках.

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Telephone consultation hours of the PSZ Düsseldorf for people with mental stress who have fled from the Ukraine:

 We speak Russian, English and German with you.

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Weitere Informationen:
Wie finde ich eine Unterkunft in Deutschland? Wie komme ich an Ärzt*innen? Und was muss ich zu Aufenthalt und Asyl wissen?
Der WDR beantwortet Fragen für Ankommende und Helfende – auf Ukrainisch und Deutsch

Für onkologisch erkrankte Geflüchtete. Infos für Behandler*innen und Helfer*innen auf Ukrainisch und Deutsch

Newsletter November 2022

Sehr geehrte Unterstützer*innen des PSZ, liebe Freund*innen,

gerne möchten wir heute eine weitere Kollegin vorstellen und Ihnen und Euch den ersten Teil unserer Weihnachtsgeschichte zeigen. Außerdem berichten Eva van Keuk und Maxi Fleiter zu Fluchtrouten und dem Besuch von Camps in Bosnien und Serbien.
Wie immer laden wir Sie und Euch herzlich zu unseren Veranstaltungen im November und Dezember ein!

Vorstellung einer neuen Mitarbeiterin – Vicky Schäfer
Name: Vicky Schäfer
Team: Psychologisch-psychotherapeutisches Team
Stundenumfang: 19,5 Stunden

Motivation für Arbeit im PSZ: Im PSZ bekomme ich die Möglichkeit, neben psychologischer auch politische Arbeit zu machen, meine eigene Positioniertheit immer wieder zu reflektieren, und beeindruckende Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.

Erster Eindruck: Sehr erfüllende Arbeit!
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Nasras Geschichte

Nasra wurde in Äthiopien geboren und verlor im Alter von drei Jahren ihre Eltern. Sie wuchs bei ihrer Tante auf, die mit Gelegenheitsjobs versuchte, beide zu versorgen. Als die existentielle Not untragbar wurde, begaben sich beide gemeinsam auf die Flucht, um nach Europa zu gelangen. In der Wüste Libyens wurden Tante und Nichte durch libysche Sicherheitskräfte aufgegriffen und gewaltsam getrennt. Seitdem hat Nasra ihre Tante nie wiedergesehen und weiß bis heute nicht, ob diese noch lebt.

Dies ist der Beginn von Nasras Geschichte, die wir Ihnen über die Weihnachtszeit gerne forterzählen möchten. Weiterlesen und spenden

Menschenwürdige Aufnahme für alle Schutzsuchenden

Das PSZ Düsseldorf e.V. unterstützt gemeinsam mit dem “Netzwerk Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer NRW” den Aufruf

„Alle Schutzsuchende haben das Recht auf menschenwürdige Aufnahme und Versorgung! Für eine humane Flüchtlingspolitik!“

Bei der Aufnahme von Menschen aus der Ukraine wurden gute Erfahrungen gemacht – mit flüchtlingspolitischen Maßnahmen, die sich an den Grundsätzen von Humanität und Integrationsförderung ausrichten.

Nun müssen diese guten Ansätze auf alle Schutzsuchenden übertragen werden, fordern 15 Organisationen aus NRW in veröffentlichten Aufruf,  den der Flüchtlingsrat NRW und die Landessarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW initiierte.

Die Unterzeichner*innen fordern die Verantwortlichen auf Bundes – und Landesebene auf,  Ansprüche aus dem geltenden Koalitionsvertrag („für ein diskriminierungsfreies Zusammenleben und eine chancengerechte Teilhabe”) in die Realität umzusetzen.
Konkret:
– die Erfahrungen bei der Aufnahme und Schutzgewährung von ukrainischen Geflüchteten evaluieren.
– sichere und legale Zugangswege nach Deutschland und NRW gestalten.
– Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern für alle Geflüchteten gewähren,
– positive Auslegungshilfen  zu ausgrenzenden Bundesgesetzen schaffen – durch Landesvorgaben u.a. bei der Ausgestaltung des humanitären Aufenthaltsrechts,
– Zugang zu Integrationskursen, zu Maßnahmen des Teilhabe- und Integrationsgesetzes.

LINK zum AUFRUF

Presserklärung: Aufruf: Menschenwürdige Aufnahme für alle Schutzsuchenden | Freie Wohlfahrtspflege NRW (freiewohlfahrtspflege-nrw.de)

Newsletter Oktober 2022

Sehr geehrte Unterstützer*innen des PSZ, liebe Freund*innen,

in dem heutigen Newsletter berichten wir über Auswirkungen der aktuellen Geschehnisse im Iran auf unsere Klient*innen.
Gerne möchten wir Ihnen außerdem eine neue Kollegin vorstellen und Sie zu Fortbildungen im Oktober und November herzlich einladen!

Iran
Der seit September andauernde Aufstand im Iran beschäftigt uns im PSZ Alltag konkret und in den unterschiedlichen Facetten. Insbesondere aus dem Iran geflüchtete Klient*innen leiden durch die extreme staatliche Gewalt, die sie über ihre Angehörigen und Medien miterleben. Die belastenden Nachrichten und verstörenden Realitäten verstärken ihre psychischen Belastungen, was sich niederschlägt in vermehrten Nachhallerinnerungen, in Alpträumen, Ängsten, hoher Anspannung, Schlafstörungen, Schmerzen und somatischen Leiden. Newsletter Oktober 2022 weiterlesen